
| Name des Projekts | Standardisierte Aufreinigungsprozesse für Rapsprotein im Kleinstmaßstab"(StARK) |
| Dauer | 01.03.2026 - 28.02.2029 |
| Koordinator | NPZ Innovation (Maria Wittmüss) |
| Partner | CAU Kiel- Abteilung Lebensmitteltechnologie |
| Förderkennzeichen | LPW21-L/2.2/1138 |
| Gefördert durch | Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH |
Rapsprotein besitzt mit seinem hochwertigen Aminosäureprofil und seiner guten Verdaulichkeit großes Potential für den Einsatz in der Humanernährung. Um Rapsprotein jedoch umfassend für Lebensmittelanwendungen nutzbar zu machen, besteht weiterhin Optimierungsbedarf hinsichtlich sensorischer und technofunktioneller Eigenschaften. Neben technologischen Ansätzen bietet dabei insbesondere die Pflanzenzüchtung großes Entwicklungspotenzial.
Für einen gezielten Züchtungsfortschritt sind standardisierte und vergleichbare Bewertungsmethoden erforderlich. Genau hier setzt das vom WT.SH geförderte Forschungsprojekt „StARK – Standardisierte Aufreinigungsprozesse für Rapsprotein im Kleinstmaßstab“ an.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines standardisierten Proteinextraktionsverfahrens, das bereits mit kleinsten Mengen an Rapssaat arbeitet. Auf Basis der gewonnenen Proteinextrakte sollen definierte strukturelle und technofunktionelle Parameter erfasst werden, um die Proteinqualität unterschiedlicher Rapsgenotypen vergleichbar bewerten zu können. Ergänzend sollen proteinspezifische Parameter mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) validiert werden, um langfristig eine schnelle, minimalinvasive und praxisnahe Analytik für die Pflanzenzüchtung in Hinblick auf Proteinqualitäten bereitzustellen.
Der entwickelte Prozess soll anschließend bei NPZ Innovation implementiert und in die angewandte Züchtung integriert werden.
Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, den Züchtungsfortschritt von Raps hinsichtlich optimierter Proteineigenschaften zu beschleunigen und damit die Entwicklung regional erzeugter Rapssorten für die Nutzung als pflanzliche Proteinquelle in der Humanernährung zu fördern.